Festgeldanlage | Festgeldzinsen im Vergleich |


von: admin | Kategorie(n): Barclays

14. Juli 2013

Überraschend hat die Barclays Bank am 4.7. die Zinsen für die Festgeldanlagen gekürzt. Bei 5jähriger Laufzeit wurde der Zinssatz von 2,35 % auf 1,2 % geändert.

Die Mindesteinlage beträgt unverändert 500 Euro – wobei das Konto mit Laufzeiten von einem bis zu 5 Jahren  abgeschlossen werden kann. Da die Zinsgutschrift erst am Ende der Laufzeit erfolgt, und nicht am Ende des Jahres oder sogar des Monates, ist der Zinseszinseffekt gering. Zum Ende der Anlagezeit werden Guthaben, bestehend aus Anlagesumme und Zinsen, auf das Referenzkonto, ein Tagesgeldkonto bei der Barclays, überwiesen. Wie bei fast allen anderen Banken auch, ist der Abschluss von mehreren Festgeldkonten parallel möglich. Die Einlagensicherung beträgt 100 % (240 Millionen).

Nach der Senkung der Zinsen bekommt man für die Anlage von 12 Monaten nur noch 0,6 %, statt wie bisher 1,75%. Somit haben die Zinssätze erdrutschartig nachgegeben, was aufgrund der unveränderten Höhe des Leitzinses nicht zu erwarten war.

In einem Ranking mehrerer Banken ist Barclays damit erheblich nach hinten gerutscht. Bei den aktuellen Zinsen für die Einlage von einem Jahr gibt es bei den besten Instituten derzeit 1,75% (beispielsweise Bigbank AS) oder 1,7%, wie bei der MoneYou. Schlechter als Barclays stehen nur die Targobank und die Wüstenrot da, mit je 0,45 bzw. 0,4%.

Bei dem Vergleich blieben jedoch Mindestanlagesummen unberücksichtigt. Es wurden lediglich die gebotenen Zinssätze für die Anlage von 12 Monaten verglichen. Auch der Zeitpunkt der Zinszahlung wurde nicht eingerechnet, die jedoch durch den Zinseszinseffekt das Endergebnis positiv beeinflussen kann.