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geschickt fürs Alter vorsorgen

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

11. Juni 2017
geschickt fürs Alter vorsorgen

Experten sind der Meinung, dass man sich mit zunehmendem Alter, spätestens mit Eintritt in die Rente, von risikoreichen Wertpapieren verabschieden sollte und lieber umschichtet in täglich verfügbare, risikolose Anlagen.

Doch die deutschen Rentner, so zeigt die Statistik, machen sich wenig aus diesem Rat. Sie lieben Aktien, und halten ihnen bis ins hohe Alter die Treue.

Beliebt bei Anlegern über 65

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die klassischen Anlagefonds sowie Aktien deutscher Unternehmen. Diese Informationen gehen zurück auf eine Erhebung der ING-DiBa, die dafür 1,3 Millionen Kunden des genannten Alters samt Ihrer Depots unter die Lupe genommen hat.

Die meisten Depots gibt es im Alter von 74 Jahren, und auch so viel Geld hat keine andere Altersklasse. Jeder besitzt im Schnitt über 70.000 Euro.

Außerdem zeigte sich, dass in Großstädten oder überhaupt im städtischen Bereich mehr Aktien unter den Rentnern im Besitz sind als im ländlichen Bereich. Die meisten Depotbesitzer gibt es in München. Auch die Frankfurter und Stuttgarter sind „reich“ an Depotgeld.

Spekulieren kann man nur, warum im ländlichen Bereich weniger Depots im Umlauf sind. Wahrscheinlich sind hier die Besitzer von Grundstücken und Häusern eher bereit, ihr Erspartes in das Eigenheim zu stecken, oder es Kindern bzw. Enkeln für diesen Zweck zu überlassen.

Wann Depots abstoßen?

Natürlich gibt es kein Alter, in dem man das Depot unbedingt auflösen sollte. Vielmehr ist angeraten, im Alter die Ersparnisse risikolos anzulegen um jederzeit darauf zugreifen zu können, weil zum Beispiel gesundheitliche Probleme Geldaufwendungen erfordern; sei es der Umbau der Wohnung in senioren- oder behindertengerecht oder das neue Auto, bei dem das Einsteigen leichter fällt.

Doch auch der Konsum spielt eine wesentliche Rolle – im Alter sind immer mehr Menschen bereit, sich von ihren Ersparnissen etwas zu gönnen. Das ist völlig okay und kann nur jedem gewünscht werden, der sein Leben lang gearbeitet hat. Einen Notgroschen sollte man allerdings immer haben – auch und gerade im Alter.