Festgeldanlage | Festgeldzinsen im Vergleich |


von: admin | Kategorie(n): Allgemein

4. November 2013

Da die Zinsen seit längerer Zeit unter der Inflationsrate dümpeln und viele Anleger sich in die Investition von Immobilien flüchteten, wird hier eine Blase befürchtet. Gleiches gilt für Aktien. Deshalb ist jetzt das Einzige was helfen kann, ein flexibles Depot. Wer aktiv kauft oder verkauft kann sein Geld retten, oder sogar noch etwas verdienen.

Wenig bis gar keine Zinsen bekommen wir für das Geld, das in Lebensversicherungen oder auch Pensionsansprüchen festliegt. Denn hier sehen die Anlagen ebenso düster aus wie für Privatpersonen. Und dann sind da noch die Milliarden, die die Bundesbürger auf Sparbüchern und mickrig verzinsten Tagesgeldkonten horten. Gesamt, so hat man jetzt ermittelt, sind es rund drei Viertel des Geldvermögens der Bundesbürger, das in solchen Anlagen steckt. Ein alarmierender Wert!

Ausländische Investoren kaufen derzeit gern deutsche Aktien. Als Folge hat der DAX beispielsweise am letzten Freitag mit über 9.000 Punkten geschlossen.

Wie kommt man an steigende Zinsen?

Wie kommt man an steigende Zinsen?

Eine Mischung, so die Experten, die nichts Gutes verheißt: steigende Sachwerte (Immobilien) und sinkende Zinsen. Staaten, die in der Finanzkrise stecken und auch die Wirtschaft profitieren zwar davon, aber Anleger sind vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Bisher konnte man sich mit sicheren Geldanlagen über Wasser halten, auf gute Renditen verzichten, und zugunsten der Sicherheit eben auf die großen Gewinne verzichten. Doch jetzt?

Jetzt ist es beim besten Willen nicht mehr möglich, auf Aktien und Co zu verzichten, wenn man nicht bei der Entwertung seines Geldes zusehen möchte. Sind Inflation und Gebühren sowie Steuern vom Gewinn abgezogen, bleibt nicht nur nichts übrig, sondern unter Umständen stehen sogar rote Zahlen unter dem Strich. Also muss es eine gut gemischte Investition richten. Wer im Depot Aktien und Gold, Anleihen und kurzfristig angelegte Gelder hat, kann Gewinn machen. Ein solcher Mix ist solide und bewahrt vor großen Pleiten, bringt zwar nicht wirklich viel, aber wenigstens etwas.

Aktien sollte man nicht mehr kaufen und liegen lassen, sondern Gewinne mitnehmen und das Depot regelmäßig überprüfen. Da für den geschickten Kauf und Verkauf von solchen Papieren viel Ahnung von der Materie nötig ist und dieses vielen fehlt, kann man auf Rebalancing zurückgreifen. Dabei werden zuvor festgelegte Zeitabstände genutzt, um von den gestiegenen Anlagen zu verkaufen und in andere –nicht so gut gelaufene- investiert – so bleibt die einmal gewählte Verteilung erhalten. Diese „automatischen“ und langfristigen Anpassungen des Depots zahlen sich aus.

Denn wer ein Depot einfach laufen lässt, verschiebt automatisch die Verteilung. Damit steigen die Risiken eines Depots eklatant an.

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