Festgeldanlage | Festgeldzinsen im Vergleich |

Goldanlage 2018

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

9. Oktober 2017
Goldanlage 2018

Dass physisches Gold immer dann beliebt ist, wenn es mit der Währung wackelt, ist bekannt. Doch obwohl die Turbulenzen mit dem Euro nicht mehr brandaktuell sind, horten die Deutschen das Edelmetall wie nie zuvor. Inzwischen sind die Deutschen zur führenden Gold-Nation aufgestiegen.

Seit ca. 10 Jahren horten die Deutschen Edelmetalle in größeren Mengen. Eine Statistik zeigt: Über 100 Tonnen sind es jährlich, die an Münzen und Barren dazukommen. Sieben Milliarden Euro in Goldfonds sind allein im vergangenen Jahr geflossen. Das ist ein historischer Höchststand von 200 Tonnen Gesamtnachfrage.

Damit hat Deutschland klassische Goldländer wie die Türkei oder China auf die Plätze verwiesen, da die Nachfrage mit 1,5 Gramm pro Kopf deutlich über der der genannten Länder liegt.

Experten sind sich einig: die große Nachfrage ist ein Ergebnis des Bestrebens, das Vermögen zu schützen. Das Umdenken sei eine Folge der Finanzkrise von vor 10 Jahren.

Vermögenssicherung hat Vorrang

Wie entsprechende Umfragen zeigen, hat sich der Boom auf Gold nicht aus einem Bestreben nach hohen Gewinnen ergeben, sondern aufgrund des Strebens nach Sicherheit für das erarbeitete Vermögen. Mit hohen Rendite-Gewinnen rechnet der Befragung zu folge nur jeder Vierte der Goldeinkäufer. Rund ein Viertel kaufte Gold als Teil der Altersvorsorge.

Lockere Geldpolitik contra Goldpreis

Experten rechnen derweil damit, dass die EZB ihre allzu lockere Geldpolitik bald aufgibt. Höhere Zinsen wären jedoch schädlich für den Goldpreis. Deshalb raten die Finanzexperten dazu, den Goldanteil im Depot zu verringern.

Nichts desto trotz ist Gold bzw. Edelmetall an sich eine gute Wertanlage, die nicht von Inflationen betroffen ist. Denn Gold behält seinen Wert und damit die Möglichkeit, damit zu zahlen, auch wenn eine Inflation sonstige Wertanlagen vernichtet. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass es eine Inflation in Deutschland geben wird, die die breite Masse der Bevölkerung in Bedrängnis bringt, wie einst 1923.