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Banken als moderne Wegelagerer

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

31. August 2017
Banken als moderne Wegelagerer

Ein Girokonto muss die Bank nicht kostenlos führen. Sie darf Gebühren erheben. Doch diese sind verschieden – und so manches angeblich kostenlose Konto lebt von versteckten Gebühren.

„Finanztest“ hat dies untersucht und festgestellt, dass viele Konten nicht wirklich kostenlos sind. Von über 230 geprüften Angeboten sind nur 23 wirklich kostenfrei.

Kreative Gebühren bei den Banken

Die Banken haben es zum Sport erkoren: wie nennen sie welche Gebühren, damit es möglichst wenig auffällt, wie teuer sich die Geldhäuser ihre Leistungen bezahlen lassen? Die Zeitschrift „Finanztest“ hat sich des Problems angenommen und ist zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen:

Beispiele von absurder Abzocke

  • Die Frankfurter Volksbank

Dort hat man sich etwas ganz absurdes einfallen lassen. Die Kunden können nur während der Geschäftszeiten kostenlos am Automaten Geld ziehen. Danach kostet es Gebühren.

  • Weitere Banken verlangen Geld für das Abheben des Geldes an eigenen Automaten
  • Manche verlangen für jede eingesetzte SMS-TAN eine Gebühr
  • Ausstellung von Kredit-und Girokarten werden teurer
  • Wer seine Bankgeschäfte komplett offline erledigen will, zahlt fast überall drauf

Diese Banken sind komplett kostenlos beim Girokonto

Überregionale Banken sind es nur vier, die wirklich kostenlose Girokonten anbieten. Dazu kommen noch ein paar regionale Angebote und Online-Banken.

Bank                                     Name des Kontos

 

Mit Filialen:

PSD Niederbayern/Opf.     Mein GiroDirekt

Santander Bank                    123 Girokonto

Santander Consumer           Girokonto Kombi

Sparda Hessen                       Giro

 

Direktbanken ohne Filialen (Auswahl)

1822 direkt                        GiroSkyline

Comdirekt Bank               Girokonto

Consorsbank                     Girokonto

DKB                                    Cash

 

Regionalbanken (Auswahl)

Sparda München            Girokonto Online

PSD Kiel                           GiroDirekt

PSD Rhein-Ruhr             GiroDirekt

PDS Hessen-Thür.           GiroOnline

 

Wichtig ist zu wissen, was man zahlt. Es kann durchaus sein, dass ein Kunde auf persönliche Beratung wert legt, und dafür gern etwas für das Girokonto zahlt. Doch niemand muss überteuerte Gebühren akzeptieren.

Als Faustregel gilt: zahlt man (ohne Kreditkarte) mehr als 60 Euro im Jahr, ist es an der Zeit, sich nach einem neuen Anbieter umzuschauen.