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geschickt fürs Alter vorsorgen

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

3. Mai 2018
geschickt fürs Alter vorsorgen

Wohnt man im Eigenheim – sofern dies das erklärte Ziel gewesen ist – hat man eine gute Grundlage für das Alter geschaffen. Denn dies spart im Alter Mietzahlungen bzw. gibt die Möglichkeit, bei Verkauf eine gute Einnahme zu erwirtschaften.

Ende 40, Anfang 50

Ist man Ende der 40er bzw. Anfang der 50er Jahre sollte im Mittelpunkt stehen, die Immobilie abzuzahlen. Ist freies Vermögen da, sollte dies in die Tilgung der Hypotheken fließen. Die Vermeidung von Schuldzinsen bringt nach wie vor die beste Rendite. Experten zufolge stehen Eigenheimbesitzer zu Beginn der Rente deutlich besser da als Mieter.

Wichtig: die Basisrente. Ältere Sparer, die viel verdienen, können mit der Rürup-Rente gut fahren. Der Vertrag ist nicht kündbar, kann nicht vererbt und nicht übertragen werden. Die Nase in puncto Rendite vorn hat die gesetzliche Rentenversicherung. Laut Stiftung Warentest ist dies vor allem deshalb so, weil es während der Einzahlphase hohe Steuervorteile gibt und den Schutz für Hinterbliebene. Wer selbstständig ist, kann freiwillig dort einzahlen. Die Rendite liegt derzeit bei rund 3%, das ist, verglichen mit anderen Anlagen, ein recht guter Wert.

70 – Erntezeit

Jetzt ist nicht mehr die Zeit um zu sparen, sondern das Erwirtschaftete so anzulegen, dass man bis zum Lebensende gut davon leben kann.

Viele verkaufen jetzt das Haus, da es ohnehin zu groß geworden ist. Dazu gehört häufig ein Garten, dessen Pflege ebenfalls zu aufwändig wird.

Ist der Verkauf getätigt, ist die Frage, wohin mit dem Erlös. Ein Teil sollte auf ein Tagesgeldkonto fliesen, wo es jederzeit verfügbar ist. Ein Teil ist auf einem Festgeldkonto gut aufgehoben, damit man ein paar bessere Zinsen erhält.

Eine gute Variante für eine zusätzliche Rente ist ein sogenannter Bankauszahlplan. Dabei wird über eine bestimmte Zahl von Jahren ein gewisser Teil des Angesparten ausgezahlt. Andererseits ist auch die sogenannte Sofortrente eine Möglichkeit.

Legt man beispielsweise 150.000 Euro in die Rentenkasse ein, bekommt man bei derzeitigem Stand vom Rentenversicherer rund 500 Euro monatlich ausgezahlt. Doch die Investition würde sich nur lohnen, wenn man richtig alt wird. Und wer weiß das schon.

Übrigens: 30% des Gewinnes gehört in einen Investmentfonds, also in Aktien. Hier sollte das Risiko breit gestreut werden, denn sind die Fonds eine gute Wahl ohne nennenswertes Risiko.