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Parteien zur Geldanlage

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

12. September 2017
Parteien zur Geldanlage

Bis 2012 waren die Bundesschatzbriefe ein Garant für risikoarme Renditen. Die Schuldverschreibungen des Bundes haben eine 6 bis 7jährige Laufzeit gehabt und werden seit 2013 nicht mehr ausgegeben. Welche Alternativen gibt es? Was macht man mit laufenden Bundesschatzbriefen – behalten oder veräußern?

Klassiker Bundesschatzbrief

Die vom deutschen Staat ausgegebenen Schuldpapiere hatten eine über die Laufzeit steigende Verzinsung zu bieten. Daher brachten sie gegenüber Tages-und Festgeldkonten einen guten Wertzuwachs und ein Kursrisiko gab es nicht, denn der Staat nahm die Wertpapiere zum Ende zum Nennwert zurück.

Der Unterschied: Typ A lief 6 Jahre und hatte eine jährliche Auszahlung der Gewinne vorgesehen, Typ B lief 7 Jahre und hatte eine einmalige Auszahlung am Ende der Laufzeit.

Neue Möglichkeiten der Wertpapiere vom Staat

Da es die Bundesschatzbriefe nicht mehr gibt, kann man heute Anleihen, Bundesobligationen oder Bundesschatzanweisungen nutzen. Diese sind üblicherweise sehr sichert und sind deshalb mit guten Renditen ein Renner unter vergleichbaren Papieren.

Vorteil Sicherheit

Bundeswertpapiere lohnen sich, wenn der Anleger auf besonders hohe Sicherheit wert legt. Ebenfalls sehr sicher, aber vielleicht mit besseren Renditen ausgestattet, ist ein Festgeldkonto.

Noch Bundesschatzbriefe im Umlauf

Da die Ausgabe der Bundesschatzbriefe erst 2013 eingestellt worden ist, sind derzeit noch solche Papiere im Umlauf. Diese können zwar vorzeitig zurückgegeben werden, aber empfehlenswert ist, sie bis zum Ende der Laufzeit durchlaufen zu lassen. Längstens bis 2019 ist dies der Fall- die Sicherheit ist hoch und auch die Rendite kann sich sehen lassen.

Fazit:

Die Bundesschatzbriefe sind keine aktuelle Alternative mehr, aber die anderen Wertpapiere, die der Staat ausgibt, können durchaus zu längeren guten Einnahmen führen. Wer noch Bundesschatzbriefe besitzt, sollte diese auf alle Fälle bis zum Ende nutzen. Der Grund ist einfach: der Staat ist der sicherste Schuldner, den man sich als Investor wünschen kann.