Festgeldanlage | Festgeldzinsen im Vergleich |


von: admin | Kategorie(n): Allgemein

29. Juni 2016

Die Zeiten des guten alten Sparbuchs sind gezählt. Seit Anfang der 90er Jahre übernehmen Tagesgeldkonten die Aufgabe, Rücklagen anzusparen oder auch ein kleines oder größeres Vermögen anzuhäufen. Seit das Internet dann auch noch Telefone, den herkömmlichen Briefverkehr aber auch den Faxapparat überrollt hat, werden die allermeisten Transaktionen mittlerweile online via Internet getätigt.

Somit ist es für den Bankkunden sehr einfach geworden, Zahlungen auszuführen oder auch Transaktionen innerhalb der eigenen Konten vorzunehmen. So gut wie alle Banken bieten den Kunden Internetbanking an. Der Kunde muss sich lediglich mit seinen Zugriffscodes in seinem Konto der Bank anmelden und kann dann nach Belieben über sein Geld verfügen. dadurch ist es möglich, sein Geld in Sekundenschnelle auf das jeweilige Anlagekonto zu transferieren, das aktuell den besten Tageszinssatz bezahlt. Diese Art  Geld zu verdienen wird als Tagesgeldhopping bezeichnet und kann bei größeren Beträgen den Kontostand erheblich nach oben schnellen lassen.

 

Was bringt ein Tagesgeldkonto im Verbund mit Tagesgeldhopping?

Die meisten Banken eröffnen Tagesgeldkonten nur für Personen über 18 Jahre, Jugendliche kommen nicht in diesen Genuss. Es macht Sinn, mehrere Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken zu eröffnen, denn die Tageszinssätze sind bei den Banken meist etwas unterschiedlich. So kann blitzschnell Geld von einem zum anderen Konto verschoben werden, wenn die andere Bank bessere Tageszinssätze bezahlt. Um Gewinne zu erwirtschaften sollte jedoch ein angemessener Grundstock an Kapital vorhanden sein, die Faustregel ist ein halbes Jahresgehalt. Hausbesitzer sollten etwas mehr Geld anlegen, als etwa Leute die zur Miete wohnen. Wie schnell kann an einem Eigenheim etwas kaputtgehen, das unverzüglich ersetzt werden muss, wie zum Beispiel eine Heizung. Hier müssen immer genügend Bargeldreserven vorhanden sein. Aber auch der „kleine Mann“ sollte immer etwas an Geldreserven besitzen für den Notfall.

Die meisten Hausbanken bieten viele Sparoptionen an. Vom normalen Girokonto über Festgeld bis hin zu Depots. Weitere Anlagemöglichkeiten sind Fonds, das Bausparen oder eine Lebensversicherung. Zwischenzeitlich haben sich einige Banken auf das Geschäft mit Tagesgeld- sowie Festgeldkonten konzentriert. Diese Banken sind hauptsächlich online tätig. Da kein aufwendiges, teures Filialnetz unterhalten werden muss, können diese Direktbanken bessere Zinssätze offerieren, was für potentielle Kunden durchaus ein Argument sein kann.

Die Zahl der Geldinstitute die Tagesgeld anbieten ist recht groß geworden. Ein Vergleich lohnt sich hier auf jeden Fall. Nicht nur unterschiedliche Zinssätze sind zu beachten. Mindesteinlagen und die Anlageabsicherung können verschieden sein, ebenso sind die Zinszahlungszeitpunkte ein Kriterium, den einen oder anderen Anbieter zu bevorzugen. Eine Gemeinsamkeit haben jedoch alle Anbieter, Neukunden bekommen in der Regel bessere Konditionen als Bestandskunden. Oft wird auch noch ein Eröffnungsbonus gewährt, was den Neukunden sicherlich nicht vergrämt.

Ein Tagesgeldhopping kann dabei sehr attraktiv sein. Wirft ein Bestandskonto gerade mal 0.3% an Zinsen ab, also 30 Euro bei einer Anlage von 10.000 Euro, dürfen sich Neukunden über einen Zinsfuß von 1.2% freuen, also nicht weniger als das Vierfache! Zusätzlich wird noch ein Bonus von monatlich 10 Euro dazugelegt. Zusammengerechnet ergeben Zins, Zinseszins und monatlicher Bonus einen schönen Ertrag.

 

Das beste Tagesgeldkonto auf dem einfachsten Weg

Verschiedene Onlineportale bieten sogenannte Vergleichsrechner an. Mit nur wenigen Angaben wie etwa die Einlagesumme und die voraussichtliche Laufzeit werden in Sekundenschnelle die aktuell besten Anbieter herausgefiltert. Zu beachten ist jedoch nicht nur der aktuell beste Zinsfuß. Wichtig ist auch, wie die Anlage abgesichert ist und wie hoch die Kontoführung und die einzelnen Transaktionen sind. Dies ist neben anderen Dingen immer zu beachten.