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Ausstellung zur Geldanlge

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

3. Juni 2017
Ausstellung zur Geldanlge

Wer sich nicht selbst um die Anlage seines Spargeldes kümmern will, geht bislang zu einem Anlageberater oder/und seiner Bank. Doch nun soll es möglich sein, diese Arbeit einem Roboter anzuvertrauen. Wie soll das gehen?

Robo Advisors auf dem Vormarsch

Die sogenannten Robo Advisors sind auf dem Vormarsch – es gibt immer mehr davon und ihre Fangemeinde wächst von Tag zu Tag. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, so Experten, dass große und bekannte Bankhäuser einen digitalen Vermögensverwalter anbieten.

Der Trend dazu kommt aus den USA. Und so funktioniert der Robo Advisor: Das Computer-Programm checkt die Risikobereitschaft des Anlegers und legt das Geld entsprechend an. Es gibt also keinen persönlichen Verwalter, der die Entscheidung trifft. Seit rund zwei Jahren gibt es diese Art der Vermögensverwaltung in Deutschland; wie sie sich durchsetzt, bleibt abzuwarten. Die Finanzaufsicht BaFin hat die Erlaubnis für derartige Geschäfte jedenfalls erteilt; jedoch nur für fünf der Start-Ups, während sich zahlreiche nicht regulierte, digitale Vermögensverwalter auf den Markt drängen.

Fintech Scalable Capital

Eine der größten derartigen Anlagen in Deutschland stammt von Fintech Scalable Capital. Täglich kämen rund zwei Millionen Euro nach Firmenangaben hier täglich dazu – insgesamt verwalte man 250 Millionen, so ist zu erfahren. Vaamo und Ginmon sind ebenfalls Anbieter, wenn auch kleiner. Auch Comdirect und die Deutsche Bank wollen sich noch dieses Jahr an diesem neuen Geschäft beteiligen.

Kunden sind teilweise gar nicht abgeneigt

Befragungen haben ergeben, dass über ein Drittel der Anleger grundsätzlich dazu bereit wären, ihr Geld auf diese Art und Weise verwalten zu lassen. Vorteilhaft: die geringen Gebühren. Bei Scalable Capital sind es zum Beispiel nur 0,75% des verwalteten Vermögens. Ein traditioneller Fond ist bei Weitem teurer – das Fünffache ist keine Seltenheit.

Manche Experten allerdings sind der Meinung, dass die eher konservativen deutschen Anleger immer lieber einen Menschen als Berater hätten, und Anlageroboter eher ein Nischenprodukt bleiben werden.