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sichere Zinsen

von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

22. April 2018
sichere Zinsen

Obwohl vor allem Kleinsparer Probleme haben, sich zwischen Anlagen mit geringer Rendite und risikoreichen finanziellen Unternehmungen zu entscheiden, sollen sie andererseits Geld fürs Alter zurücklegen.

Wo findet man einen guten Mittelweg?

Die Experten von „Finanztest“ raten zum sogenannten „Pantoffel-Portfolio“, einer Geldanlagestrategie für Risikomuffel und Faule.

Der Trick dahinter: der Sparer muss sich mit der Börse nicht auskennen, denn er setzt einfach auf eine bunte Mischung aus verschiedenen ETFs. Die Fonds, die von Banken und Sparkassen verkauft werden, kosten Gebühren, was die Rendite spürbar schmälert.

Setzt man auf einen reinen Aktien-ETF, kann man eine gute Rendite erzielen, ohne dass man ein nennenswertes Risiko eingeht. Als Beispiel nennen die Experten hier den MSCI World, den üblichen Weltaktienindex, der über 1.600 Aktien aus 23 verschiedenen Ländern zusammenfasst. Ein zweiter ETF sollte noch mit ins Portfolio: Einer aus sicheren Staats-und Unternehmensanleihen aus Europa. Die Gewinne sind hier schmal, doch auch hier gibt es kein wirkliches Risiko.

Wie hoch darf das Risiko sein?

Um ganz sicher zu gehen, sollten sich Anleger fragen, wie risikoreich sie vorgehen wollen. Wer sehr vorsichtig sein will, nimmt 75 % Anleihe-ETF und nur ein Viertel Aktien-ETF. Wer risikofreudig ist, dreht das Verhältnis um oder entscheidet sich für die goldene Mitte. Wer auf diese Variante vor 15 Jahren setzte, hat eine Rendite zwischen 5 und 7 Prozent erwirtschaftet, und das in zinsschwachen Zeiten.

Großer Vorteil: man bleibt flexibel, weil sich das Portfolio oder Teile davon zu Geld machen lassen. Da es nur zwei Komponenten gibt, bleibt die Übersicht gewahrt, was vor allem für Ungeübte und solche, die sich nicht zu viele Gedanken dazu machen wollen, ideal ist.

Prinzipiell gilt, was bei jeder Geldanlage gelten sollte: breite Risikostreuung! Denn je mehr Unternehmen daran beteiligt sind, umso geringer das Risiko. Denn es ist rein statistisch nicht möglich, dass 1.600 Unternehmen gleichzeitig Insolvenz anmelden. Setzt man auf die Aktien einer Firma, kann das anders aussehen.