Festgeldanlage | Festgeldzinsen im Vergleich |


von: admin | Kategorie(n): Allgemein

5. Januar 2015

Von Anlegern werden in den ersten Tagen des neuen Jahres starke Nerven verlangt. Der Kursrutsch beim Euro, die Konjunktursorgen und die Griechenland-Debatte sorgen für Aufregung. Aber die Aussicht auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik der EZB hat die Indizes schnell wieder ins Plus gedreht. Die Anleger wurden im frühen Handel vom absacken des Euros auf den tiefsten Stand seit etwa neun Jahren zuerst einmal beunruhigt. Das machte sich auch durch den Druck auf die Aktienkurse bemerkbar. Bei noch immer mageren Umsätzen hat der Dax um 0,1 Prozent auf 9775 Punkte zugelegt. Um 0,5 Prozent auf 17.044,1 Punkte legte der M-Dax zu und der Tec-Dax stieg um 0,8 Prozent auf 1393,1 Punkte.

Unsicherheit wegen Griechenland

Europaweit haben die Pluszeichen ebenfalls wieder überwogen, denn der Euro Stoxx 50 legte 0,2 Prozent zu. Die Unsicherheit über die Zukunft von Griechenland ist hinzugekommen, nachdem die Debatte über ein mögliches Ausscheiden aus der Eurozone am Wochenende wieder aufflammte. Trotzdem startete der griechische Aktienmarkt nur mit leichten Verlusten in die Woche. Die Lage in Griechenland und die Geldpolitik der EZB wird von Händlern als Grund für den erneuten Kursverlust des Euros genannt. In Griechenland stehen in drei Wochen Neuwahlen an. Laut Umfragen steht die Linkspartei Syriza von Aleksis Tsipras ganz oben auf der Liste und die will die Sparpolitik Griechenlands beenden sowie den Erlass der Schulden verlangen. Das wäre zwar so ähnlich wie eine Aufkündigung der Vereinbarungen mit den Geberländern, aber in den EU-Verträgen sindfür das Ausscheiden aus dem gemeinsamen Währungsraum keine Regelungen vorgesehen.

Stützt EZB die Wirtschaft?

Am Markt gibt es viel Unsicherheit, aber die EZB tendiert immer stärker dazu die Wirtschaft durch außerordentliche Maßnahmen zu stützen. Es wird damit gerechnet, dass die Notenbank bald mit dem umstrittenen Kauf von Staatsanleihen beginnt um die niedrige Inflation und die Wirtschaftsschwäche zu bekämpfen. Etwas positives hat der Kursrutsch des Euros aber dennoch, denn dadurch verbilligen sich die Exporte. Von dieser Entwicklung profitieren zum Beispiel die Aktien vom Flugzeugbauer Airbus. In der Spitze des M-Dax haben sich die Airbus-Aktien um etwa 3 Prozent verteuert.

Autowerte gehören zu den Verlierern

Zu den europaweiten Verlieren gehören die konjunktursensiblen Autowerte. Die Titel von BMW büßten am Dax-Ende 1,97 Prozent ein und lagen bei 86,28 Euro. Im Streit mit ihren Händlern in China konnte der Münchener Autobauer eine Eskalation mit einem geldversprechen abwenden. An der Deutschen Börse legten die Titel an der Dax-Spitze um fast 2 Prozent zu.

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